Dissoziation – ein Erklärungsversuch

Ein Dialog in meiner letzten Therapiestunde löste eine Art innerliches Chaos in mir aus. Der Freund, der ja lediglich einen Vorher-Nachher-Vergleich sah, war verwundert über meine für ihn doch relativ abrupte Zustandsveränderung. Aus dem Wunsch heraus, mich zu erklären, verstanden zu werden, versuchte ich, ihm meine Befindlichkeit zu beschreiben. Aber das war gar nicht so einfach. Meine Beschreibungen reichten von „Ich kann nicht mehr weiter als von der Wand bis zur Tapete denken“ über „Mir ist schwindelig und alles ist ganz weit weg“ über „Ich bin gar nicht richtig da“ bis hin zu „Nebel im Kopf“ und „Gefühlsfasching“ oder „Gehirnmatsch“. Sie mündeten in die frustrierte, pauschale Aussage: „Ach Mann… Es geht mir halt einfach total scheiße gerade“.

Was ich da eher schlecht als recht zu erläutern versuchte, lässt sich wohl als PTBS-bedingter, dissoziativer Prozess bezeichnen – der bei mir im aktuellen Fall durch eine Aussage meines Therapeuten in Gang gebracht wurde. Literatur, die ich bisher zu dem Thema gelesen habe, bezeichnete Dissoziation -grob gesagt- als eine Abspaltung von Bewusstseins- und Gedächtnisinhalten mit einem breiten Spektrum verschiedener (für pathologisch und nicht pathologisch befundener) Ausprägungen. Aber wie lässt sich Dissoziation eigentlich außerhalb eines fachlichen, wissenschaftlichen Rahmens beschreiben? Nach einiger Zeit der Überlegung probiere ich mich nun mal an einer möglichst differenzierten Darstellung dissoziativer Symptome aus meiner Sicht als PTBS-Betroffene.

Grundsätzlich kann ich sagen, dass Dissoziationen bei mir in diversen Varianten auftreten: je nach Situation unterschiedlich schnell auslösbar, unterschiedlich stark ausgeprägt, unterschiedlich lange andauernd und unterschiedlich leicht oder schwer zu durchbrechen. (Teil-)Amnesien für traumatische Ereignisse stellen in meinem Fall die ausgeprägteste Form der Dissoziation dar. An bestimmte Lebensereignisse und -abschnitte kann ich mich gar nicht oder nur sehr rudimentär erinnern. Diese (partiellen) Amnesien umfassen verschiedene Phasen meines Vorherlebens etwa zwischen dem 4. und 19. Lebensjahr. Erinnerbare Traumata aus dieser Zeit wurden häufig von Depersonalisation begleitet, so dass ich Geschehenes aus einer Perspektive „von oben“ oder „von der Seite“ betrachte. In den elf Jahren Hinterherleben, die seitdem vergingen, traten und treten Dissoziationen „nur noch“ in weniger ausgeprägten Formen auf. Sie bewirken Veränderungen des körperlichen Zustands, des Verhaltens, der Außen-Wahrnehmung und der Innen-Wahrnehmung.

Ich bemerke das Abgleiten in dissoziative Zustände meistens zuerst daran, dass ich entweder erstarre oder in eine Art „hektische Betriebsamkeit“ verfalle. Parallel wächst im Innen eine Art dicke Nebeldecke über das Bewusst-Sein. Unter dem Nebel „arbeiten“ Gefühle und Gedanken. Es ist jedoch -oft von einer Minute auf die andere- kaum bis gar nicht mehr möglich, auf sie zuzugreifen, geschweige denn, sie zu benennen. Gleichzeitig verändert sich mein körperlicher Zustand dahingehend, dass Schwindel und ein „Tunnelblick“ auftreten. Das Gesichtsfeld verkleinert sich und die Umgebung erscheint wie durch eine milchige Glasscheibe gesehen und weit entfernt. Ich beginne zu zittern, bekomme Herzrasen und/oder Schweißausbrüche.

Gelegentlich flammen unvermittelt Panikattacken auf, meistens jedoch steigert sich das Betäubt-Sein, bis ein Gipfel erreicht ist: Meine Mimik versteinert, meine Gestik wird hölzern. Meine Ausdrucks-, Handlungs- und Konzentrationsfähigkeit sind plötzlich stark eingeschränkt. Ich kann mich nicht mehr auf (Alltags-)Tätigkeiten, Gespräche u. ä. konzentrieren, verliere ständig den Faden. Ich lasse Dinge fallen, stolpere beim Gehen, stoße mich an Möbeln und Gegenständen, reagiere verzögert und agiere insgesamt unsicherer als gewöhnlich. Ich empfinde weniger Schmerzen als sonst. Ich empfinde die Zeit anders als sonst, verlangsamt. Nicht selten wird es unmöglich, zu sprechen. Mitunter wird es unmöglich, zwischen Jetzt und Damals zu unterscheiden. Licht wirkt übermäßig hell. Geräusche wirken entweder übermäßig laut oder gedämpft. Durst und Appetit verschwinden. Berührungen wirken unerträglich. Gedanken an Erinnerungen und Trigger wirken unaushaltbar. Gefühle wirken unaushaltbar. Zudem ist es generell schwierig, etwas Schönes auszuhalten – was daran liegt, dass in Verbindung mit Dissoziationen bestimmte, dysfunktionale Schemata bei mir aktiviert werden, innerhalb derer ein Verbot besteht, gut zu mir zu sein. Meistens kann ich diese Schemata erst bei nachlassender dissoziativer Symptomatik durchbrechen.

Um einen dissoziativen Zustand aufzulösen, benötige ich immer äußere Sicherheit. Sicherheit entsteht für mich in erster Linie durch eine angenehme, vertraute Umgebung und Ruhe. Manchmal kann ich Sicherheit auch nur mit Hilfe therapeutischer Unterstützung (zurück-)gewinnen.

Ja – das war nun eine Beschreibung des Phänomens der Dissoziation aus meiner Sicht. Ich persönlich betrachte Dissoziation außerhalb von „Alltagsdissoziation“ nicht per se als pathologisch, sondern relativ neutral. Meiner Ansicht nach handelt es sich hierbei um eine wichtige Schutzfunktion, um eine Reaktion infolge traumatischer und/oder anders nicht zu verarbeitender Ereignisse. Mir ist klar, dass dissoziative Phänomene nicht zuletzt aufgrund individueller Ursprungserfahrungen und -erkrankungen so vielfältig sind wie die Personen, bei denen sie auftreten. Am Ende dieses Textes stelle ich deshalb noch drei neugierige Fragen an jene Leser, die Dissoziationen aus ihrem eigenen (Er-)Leben kennen: Wie würdet ihr Dissoziationen beschreiben? Wie (ausgeprägt) betreffen sie euch? Was passiert auf seelischer und körperlicher Ebene?

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28 Kommentare on “Dissoziation – ein Erklärungsversuch”

  1. Buntes Schaf sagt:

    Soll ich Dir einen Roman schicken?

  2. Buntes Schaf sagt:

    Also, zu allerest mal: Hut ab. So wie Du kann ich diese Situationen nicht beschreiben!!! Womit wir auch schon mitten in der ersten Frage stecken. Ich kann sie nicht beschreiben, weil ich sie nicht wirklich mitbekomme. Ich merke meist sehr spät wenn nicht sogar erst im Nachhinein, dass ich mich gespalten habe. Für mich ist das totaler Blackout. In Watte stecken. Nichts mehr wahrnehmen.
    Sie treffen mich immer mal wieder und unterschiedlich stark ausgeprägt. Für mich sind sie manchmal ein Geschenk. Als Borderliner mit Gefühlen umzugehen ist gelinde gesagt schwierig (ich will nicht verallgemeinern). Wenn dann nicht nur Gefühle auf einen einprasseln, die man noch dazu nicht einordnen, benennen oder priorisieren kann, sondern auch noch äußere Reize hinzukommen (kaputter Laptop, doofe Post, Autoreparatur und und und) ist es manchmal sogar sehr hilfreich, sich spalten zu können. Mittlerweile kann ich diesen Zustand auch bewusst herbeiführen. In den Situationen, wo es dringend nötig ist, mich selber und die Situation in der ich stecke von außen zu beobachten und zu analysieren.
    Die Gründe für Deine und meine Dissoziationen sind scheinbar unterschiedliche. Und doch schützen sie uns vor so manch größerem Übel.
    Auch wenn sie alles andere als angenehm sind. Ich weiß auch nicht, ob ich das „früher“ schon getan habe, und es mir einfach nicht bewusst ist und war.
    Was passiert also auf seelischer und körperlicher Ebene? Wie oben schon geschrieben, kann ich Dir nicht mehr dazu sagen als das ich zwar in irgendeiner Form agiere, aber alles wie durch Watte wahrnehme. Der eine Teil agiert, der andere Teil ist erstarrt.

    Sorry, anders kann ich Deine Fragen an dieser Stelle leider nicht beantworten. Würde mich aber trotzdem über Rückmeldung freuen. Gerne auch per Mail, wenn Dir das hier zu offen ist. Adresse steht im Über mich (Mäh).

    • Danke für die Beschreibung von Dissoziationen aus deiner Sicht! Dass du erst spät bemerkst, wenn Dissoziationen auftreten, kann ich gut nachvollziehen. Kenne das von mir selbst auch, einen dissoziativen Zustand oft erst zu realisieren, wenn ich schon „mittendrin“ bin. Auch das „Funktionieren-Können“ bzw. agieren, während ein anderer Teil erstarrt ist, kommt mir aus meinem eigenen Erleben bekannt vor.
      Dass es dir schwerfällt, Blackouts in Worte zu fassen, finde ich ebenfalls total nachvollziehbar – wie soll man auch etwas beschreiben, das sich zu großen Teilen dem Bewusstsein entzieht. Hast du denn im Nachhinein Erinnerungen an dissoziative Zustände oder bleibt an dieser Stelle dann ein komplett „blinder Fleck“ bzw. eine totale Erinnerungslücke?
      Und eine Frage noch zum Schluss – es verblüfft mich, dass du schreibst, dass du Dissoziationen bewusst herbeiführen kannst – wie „funktioniert“ das denn bei dir? Damit ist nicht gemeint, dass ich dich um eine „Anleitung“ zum Dissoziieren bitten möchte. Ich stelle die Frage eher aus Neugier, weil es sich bei mir jeglicher Kontrolle entzieht, wann Dissoziationen auftreten.

    • Buntes Schaf sagt:

      Erinnern kann ich mich bis zu einem bestimmten Punkt. Und dann ist alles weg. Letzte Woche z.B. habe ich am nächsten Morgen mit Erschrecken festgestellt, dass ich mich in einer facebook-Gruppe leicht peinlich zu Wort gemeldet habe.
      Oft entzieht es sich auch meiner Kontrolle. Das ich sie bewusst herbeiführen kann heißt ja leider nicht, dass ich das immer beeinflussen kann. Selbst wenn ich wollte, diese Anleitung könnte ich Dir nicht mal geben. Mal was vom inneren sicheren Ort gehört? Darüber schaffe ich das.

    • Ja, einen inneren sicheren Ort habe ich auch. Allerdings hilft der mir eher beim „Ent-Dissoziieren“.

    • Buntes Schaf sagt:

      Ich glaub auch nicht, dass er für diese meine Zwecke geschaffen wurde ;)

    • berny&family sagt:

      Hi ihr😎 Ab und an lernen auch so „alte Säcke“ wie wir neue Worte.Das mit der „Entdissoziation“ kommt hier sehr gut an. ;))So..thanxx fürs Neuewortefinden.berny&family

    • Hallo berny&family,
      das ist schön zu lesen :-).
      Beste Grüße an euch!

  3. seelenstreik sagt:

    Wattegefühl,Nebel im Kopf,Benommenheit, nicht mehr sprechen können,große innere Unruhe, Gangunsicherheit,alles soweit weg, sich wie abgeschnitten von der Umwelt fühlen. So fühlt es such für mich an. Und oft brauche ich jmd von außen um wieder aus der Dissoziation rauszukommen. Alleine schaffe ich es meist nicht die Dissoziation zu unterbrechen.

    • Hallo seelenstreik,

      vielen Dank für deine Beschreibung! Was du aus deinem Erleben beschreibst, kommt mir bekannt vor bzw. scheint sich bei mir ähnlich anzufühlen. Dass du oft eine äußere Begleitung brauchst, um Dissoziationen aufzulösen, finde ich total nachvollziehbar. Mir erscheint manchmal mein Therapeut wie eine Art „Rettungsanker“, an dem man sich festhalten kann, bis man selbst wieder mehr in einer „Jetzt-Realität“ verankert ist.

  4. Wie sich die Dissoziation anfühlt und wie man damit umgeht, wurde von vielen bereits ausführlich beschrieben. Was tatsächlich dahinter steckt wird eher weniger beschrieben/hinterschaut, weil die Dissoziation ein Sicherheitsmechanismus ist und der Fokus oft nur auf den gelegt wird, somit aufrecht erhalten bleibt und von der Aufarbeitung der eigenen Lebensgeschichte erstmal ablenkt. Genauso können Schmerzen ihre Aufgaben im System erfüllen. Sie überlagern die Erinnerungen und Gefühle, weil sie in dem Moment noch zu unerträglich sind. Der eine erkennt die Mechanismen recht früh, der andere braucht dazu Jahre. Wichtig ist eine erfahrene und wertschätzende Begleitung im Aufarbeitungsprozess.

    • Hallo mundo2imaginario,

      ich stimme dir zu, dass es wichtig ist, Dissoziationen nicht ausschließlich in ihrer Funktion als (unabänderlich notwendigen) Sicherheitsmechanismus zu betrachten und dass sowohl Dissoziationen als auch Schmerzen die Funktion haben können, Erinnerungen zu überlagern, die (noch) nicht zu ertragen sind.
      In meinem Beitrag ging es mir darum, den Fokus auf das individuelle Erleben von Dissoziationen bei verschiedenen Menschen zu legen, weil ich es bisher so empfunden habe, dass Dissoziationen in der (wissenschaftlichen, fachspezifischen) Literatur relativ sachlich beschrieben werden. Bezüglich des Umgangs mit Dissoziationen kenne ich einige Bücher, aus denen ich selbst schon hilfreiche Tips verwenden konnte. Nicht „wissenschaftliche“ bzw. fachliche Literatur oder Quellen, in denen das Erleben von Dissoziationen aus der Sicht Betroffener beschrieben wird, waren mir zuvor nicht bekannt – könntest du mir diesbezüglich eventuell etwas empfehlen?

  5. Vielleicht komme ich sogar noch zu einer ausführlichen Antwort.

  6. Wenn ich jetzt nicht schreibe, tue ich es wahrscheinlich nie. Also:

    Inzwischen dissoziiere ich nur noch selten, ich kann gar nicht sagen, ob das schon seit einem Jahr oder einem halben so ist. Oder vielleicht sogar länger. Die Migräne „ersetzt“ da an vielen Punkten: „Meine Mimik versteinert, meine Gestik wird hölzern. Meine Ausdrucks-, Handlungs- und Konzentrationsfähigkeit sind plötzlich stark eingeschränkt. Ich kann mich nicht mehr auf (Alltags-)Tätigkeiten, Gespräche u. ä. konzentrieren, verliere ständig den Faden.“ Kannst du einfach mal übertragen. Wenn es mir also zuviel wird, greift mein Körper nicht mehr zur Dissoziation, sondern zur Migräne. Dazu kann ich dann nicht mehr denken oder fühlen.

    Die (Teil-)Amnesien aus meiner Kindheit und Jugend kenne ich gut. Aus meinem Körper auszutreten, mich leicht schräg über mir zu befinden, überhaupt keine Verbindung von mir zu diesem Körper herstellen zu können. Ein wattiges Gefühl, mein Geist fühlt sich wattig an, mein Körper auch. Schwindel und Halluzinationen, z. B. dass der Boden sich bewegt, atmet oder plötzlich schräg ist, dass ich mir nicht sicher bin, wie tief ich den Fuß senken muss, bis er auf dem Boden auftritt. Der Glaube, dass die ganze Welt irreal ist, eine Theaterkulisse, die ich einfach einreißen kann, der Glaube, fliegen zu können, was ich zum Glück nie ausprobiert habe. Ich nehme meine Umgebung mit den Sinnen wahr, aber sie werden nicht verarbeitet, ich kann damit nichts anfangen. Es konnte vorkommen, dass mir eine vertraute Umgebung auf einmal ganz fremd war, ich sie nicht wiedererkannt habe. Oder ich mich nicht wirklich erinnern konnte, wie ich von A nach B gekommen bin. Oder dass ich im Bad war und Zähne putzen wollte, aber keine Ahnung habe, ob ich es tatsächlich getan habe. Ich habe beim Fahrrad fahren auf Auto-Pilot geschaltet, bloß der fährt einfach. Er erkennt nicht die Notwendigkeit einer Straßenlaterne oder einem Auto auszuweichen. Im letzten Moment sind dann Notfallsysteme in Kraft getreten, die mich kurzzeitig zurückkatapultiert haben, um reagieren zu können.

    Um dich nochmal zu zitieren: „Parallel wächst im Innen eine Art dicke Nebeldecke über das Bewusst-Sein. Unter dem Nebel „arbeiten“ Gefühle und Gedanken. Es ist jedoch -oft von einer Minute auf die andere- kaum bis gar nicht mehr möglich, auf sie zuzugreifen, geschweige denn, sie zu benennen.“

    Da gibt es sicher einiges, was noch auftritt, aber ich beschließe, dass ich für heute genug getan habe und gehe ins Bett. Gute Nacht!

    • Hallo suchtfreiezone,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die Beschreibung von Dissoziationen, wie du sie wahrnimmst! Ja, da bestehen wohl einige Parallelen zwischen unserem Erleben. Das Phänomen, dass körperliche Schmerzen Dissoziationen „ersetzen“, wie du es von dir und deiner Migräne beschreibst, kenne ich auch. Vor Beginn meiner aktuellen Therapie hatte ich nahezu täglich Bauchkrämpfe, dafür aber wesentlich weniger Dissoziationen.

      Beste Grüße

    • Hey, gerne. Ich finde es toll, dass du so eine Diskussion angeregt hast. Es ist echt interessant, wie andere es erleben.

    • Danke, das freut mich zu lesen!

  7. […] Hinterherleben – Dissoziationen aus persönlicher Sichtweise. Sieht bei mir ähnlich aus, wenn auch nicht ganz genau so. Aber die Erklärung finde ich gut, vielleicht hilft sie anderen, die Dissoziationen nicht kennen, das Phänomen dadurch zu verstehen. […]

  8. Hallo, :-)
    vielen Dank für den wirklich tollen Beitrag und die persönlichen Einblicke!
    Ich hätte es nicht besser beschreiben können und finde mich in vielem von dem, was du schilderst sehr wieder.
    Wäre es für dich in Ordnung, wenn wir den Beitrag rebloggen? Wir finden es einfach so hilfreich das so persönlich zu lesen, weil man sich da viel besser vorstellen kann, was Dissoziation bedeuten kann.

    Liebe Grüße,
    Sofie und Co

    • Hallo Sofie und Co,

      danke für eure Worte und es freut mich, dass euch der Beitrag gefällt! Klar, ihr könnt ihn gerne rebloggen.

      Liebe Grüße

  9. Hat dies auf Sofies viele Welten rebloggt und kommentierte:
    Gestern haben wir auf dem Blog von „Hinterherleben“ diesen Beitrag zur Dissoziation entdeckt. Da wir den total gut finden und er aus ganz persönlicher Sicht beschreibt, was Dissoziation praktisch im Alltag bedeutet, wollen wir den nun hier rebloggen.

  10. ilanah777 sagt:

    Hallo,
    danke dir für diesen Eintrag. Ich denke, dass es gut ist, wenn viele ihn lesen, damit sie verstehen was hinter diesem Begriff steckt.
    Ich kenne das Gefühl, sich hölzern zu bewegen, eingeschränkt zu sein in der Konzentration, der Reaktion und teilweise kenne ich auch das Abspalten.
    Ich stehe quasi neben mir und beobachte mich wie ich agiere, kann aber nicht aktiv eingreifen.
    Zum Glück passiert mir das nur noch ganz ganz selten, lediglich innerlich versteinern, das passiert noch öfter.
    Dafür bin ich meinen Therapeutinnen sehr dankbar. Es hat sich gelohnt. Es hat mir sehr viel mehr Lebensqualität und Lebensfreude gegeben.
    liebe Grüsse
    Ilanah

    • Hallo Ilanah,

      vielen Dank für die Beschreibung deines eigenen Erlebens von Dissoziationen.
      Es freut mich zu lesen, dass die Dissoziationen bei dir nachgelassen bzw. sich verändert haben und dass deine Lebensqualität und -freude dadurch zugenommen haben.

      Liebe Grüße

  11. […] habe heute auf Hinterherleben einen Beitrag über das persönliche Empfinden dissoziativer Zustände gelesen. Dieser Artikel hier […]


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